Eisen im rhythmischen Herstellverfahren nach WALA Untersuchungen mit der Steigbildmethode

Elemente der Naturwissenschaft 124, 2026, S. 34-48 | DOI: 10.18756/edn.124.34

Zusammenfassung:

Im Rahmen der Grundlagenforschung der WALA Heilmittel GmbH wurde der Einfluss der Eisenzugabe während der rhythmischen Herstellung der WALA-Urtinkturen «Roseneisen» und «Prunuseisen» untersucht. Am Geruch und mit Steigbildern konnten Unterschiede zwischen Proben mit und ohne Eisenzugabe festgestellt und charakterisiert werden. Gängige Analysenmethoden zeigten keine aussagekräftigen Unterschiede. Die Rhythmisierung ist ein Verfahren, um unter anderem die Wirkpotentiale von Arzneipflanzen herauszuarbeiten und zu spezifizieren und die wässrigen Extrakte haltbar zu machen. Sie bietet den in der Urtinktur vorhandenen Stoffwechselpotentialen Umgebungsbedingungen an, bei denen sich die geernteten Pflanzen und ihr Mikrobiom weiterentwickeln können. Eine Parallele ist darin zu sehen, dass die Steigbildmethode der Urtinktur den zeitlich-chemisch beschränkten Rahmen des Steigprozesses zur Verfügung stellt, um sich umzuwandeln und das Steigbildpapier mit Spuren von Substanzablagerungen zu bedecken. Dynamische Aspekte von Substanzkompositionen, die auf deren physikalisch-chemische Robustheit hinweisen, werden miterfasst und können mit entsprechender Auswertung interpretiert werden. Die Untersuchungen zeigen, dass die Weiterentwicklung der Urtinkturen mit der Zugabe von Eisen dynamisiert und intensiviert wird.

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